Alles wieder offen

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Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison kam es zum Aufeinandertreffen mit dem härtesten Gegner aus der Saison 2012/2013: der SG Echte/Kalefeld. Die Entwicklungen beider Teams hätten nicht unterschiedlicher verlaufen können. Während Echt letztes Jahr den Aufstieg direkt klarmachte, mussten wir über die Relegation. Während wir mit Alex und Tobi starke Neuzugänge bekamen, brachen bei Echte wichtige Spieler weg. Während wir um die Meisterschaft mitspielen, stellte sich bei Echte die Frage, ob Direktabstieg oder Relegation am Saisonende stehen werden.

Für Echte war es das letzte Heimspiel der Saison, für uns das letzte Auswärtsspiel. Die erste Partie war nicht ohne Brisanz, ging es doch zwischen Echte und den Gästen aus Pöhlde um die Frage direkter Abstieg oder Relegationsspiel. Mit einem 3:0 für Echte wurde dies zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Pöhlde, die mit vielen starken Jugendspielern aufliefen, werden in dieser Form im nächsten Jahr sicher in der Bezirksliga oben mitmischen.

Ungewohnt war es schon, sich 45 Minuten für ein Spiel warmmachen zu können. Trotzdem ließ die Mannschaft sich nicht verwirren und ging konzentriert in den ersten Satz. Durch (bei fast allen- hallo Daniel) sicherere Angaben, einen starken Angriff und die bisher beste Saisonleistung unseres Stellers Marcel war das 25:18 für den USC schnell eingetütet. Da die Nachricht, dass eine gutes Pferd immer so hoch springen soll, wie es kann, nicht nur wie es muss, noch nicht bei uns angekommen ist, wurde der zweite Satz ein wenig knapper gestaltet. Nur noch 25:21 hieß es am Ende, da sich der Gegner nun immer besser auf die Angriffe und den Block des USC einstellen konnte. Im dritten Satz war dann erstmal die Luft raus. Der Rückstand auf die Mannschaft aus Echte betrug zwischenzeitlich 5 Punkte, schon zur Mitte des Satzes waren alle Auszeiten genommen und die Bank war alles andere als tief. Es gelang zwar noch, sich auf 23:25 heranzukämpfen, aber der vierte Satz musste jetzt gewonnen werden um zumindest den zweiten Platz abzusichern. Natürlich spielt es einem in die Karten, wenn beim Gegner Ermüdungserscheinungen zu beobachten sind. Trotzdem war auch im Spiel der Clausthaler wieder mehr Struktur zu erkennen, so dass der vierte Satz mit 25:18 gewonnen wurde und damit 3 Punkte nach Clausthal gingen.

Die Mannschaft hatte alles gegeben und wartete entsprechend gespannt auf die Ergebnisse aus Düngen (gegen Giesen) und Echte (Vallstedt gegen Weende, den Tabellendritten). Ein bisschen fühlte man sich dann schon wie der FC Bayern, als die Ergebnisse eintrafen und beide Konkurrenten Punkte gelassen haben. Giesen verlor sogar 0:3 gegen Düngen (was dem einen oder anderen USC Spieler bekannt vorkommen könnte).

Das ursprüngliche Saisonziel "Klassenerhalt" ist somit weit übertroffen, denn bereits jetzt ist klar: Der zweite Platz ist dem USC nicht mehr zu nehmen! Aber es kommt noch viel besser! Durch die Ergebnisse des letzten Spieltags liegt der USC 2 Punkte vor Giesen und kann im Heimspiel gegen Weende und Münden die Meisterschaft aus eigener Kraft einfahren! Als Aufsteiger! Es wird zwar einen eigenen Post auch geben, aber trotzdem auch hier die Ankündigung/Aufforderung/Bitte: Am 8.3. wird in der DFH in der Berliner Straße in Clausthal ein Fernduell um die Meisterschaft der Landesliga 7 ausgetragen. Unterstützung durch Fans hilft da natürlich ungemein. Also kommt zuschauen, feuert uns an und feiert mit uns, egal wie's ausgeht!

Warmspielen in 4 Sätzen

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Seit vergangenem Samstag wird für den USC das Einspielen vor einem Punktspiel auf ein Minimum reduziert.

Zum wegen des anschließenden Spiels der Drittligamannschaft sehr frühen Termin in Vechelde gegen Vallstedt traf die Mannschaft, bis auf den separat angereisten Tobi, erst pünktlich zum Spielbeginn ein. Freundlicherweise zeigten sich Gegner wie Schiedsgericht kulant und gewährten 20 Minuten Aufschub.

Der erste Satz musste also zum weiteren Aufwärmen und Einspielen herhalten. Um dies auch bestmöglich ausnutzen zu können, zieht man einen solchen Satz natürlich (unnötig) in die Länge. Erst nach einigem Hin und Her ging der Satz mit 28:26 an den USC. Dumm nur, dass ein ordentliches, langes Einspielen auch müde machen kann. So zu sehen im zweiten Satz, der nicht ganz so erfolgreich gestaltet werden konnte. Durch viele Eigenfehler, hauptsächlich hervorgerufen durch Unkonzentriertheiten, verweigerte Blocks und kopflose Aktionen generell ging der Satz mit 25:19 an Vallstedt. Auf der Bank regte sich dementsprechend ein wenig Unmut ob der mangelnden "Geilheit" auf die drei Punkte. Durch gezieltes Coaching, das diese Woche im Training übrigens im Seminar "Was ist ein Hauptangreifer und warum soll ich gerade ihn blocken?" gipfeln wird, wurde versucht der Entwicklung entgegenzuwirken. Zumindest für den dritten Satz auch mit Erfolg. Etwas konzentrierter, mit einem Hauch mehr Biss war das alles schon zu viel für die Gegner. Mit nur 18 Punkten gewinnt man nun mal keinen Satz. Erst recht nicht, wenn der USC dann schon 25 hat.

Im vierten Satz spielten wir dann, wie Tobi das so schön bemerkte, "Eins, Zwei oder Drei". Maarten weiß bis heute nicht, ob er richtig stand, da das Licht sich weigerte aus- und dann wieder anzugehen. Allerdings spielten wir es auch insofern, dass der Gewinn dieses Satzes drei, ein fünfter Satz zwei oder nur einen Punkt bedeutet hätte. Nervlich gesehen wurde die dankbare Lösung der drei Punkte gewählt, nachdem der Satz, denkbar knapp, mit 25:23 gewonnen werden konnte.

Weitere Lehren aus diesem Spiel sind, dass es nicht reicht seinen Namen zu tanzen um einen Block oder Angriff zu sichern und dass Steffen/Kevin auch nicht lauter grunzt als er redet.

Tabellarisch wird es langsam wieder interessant. Der USC liegt weiter auf Platz zwei der Tabelle mit 24 Punkten aus 11 Spielen. Beide direkten Nachbarn, die auf Platz eins liegenden Giesener (25/11) und die auf Platz drei liegenden Weender (21/12), gewannen ihr Auswärtsspiel in Pöhlde klar mit 0:3. Ziel für die letzten 3 Saisonspiele sollten also mindestens 4 Punkte sein um den Relegationsplatz halten zu können. Besser noch 9 Punkte, auf einen Ausrutscher der Giesener hoffen und am 8.3. beim letzten Heimspiel gegen Weende und Münden nicht nur die Möglichkeit des Aufstiegs feiern ;)

TSV Giesen IV - USC 2:3

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Die Spielplangestaltung meinte es nicht gut mit der Tabellenspitze der Landesliga 7. Direkt am ersten Spieltag nach der Winterpause, und mit entsprechend wenig Training auf beiden Seiten, kam es zum Aufeinandertreffen des Tabellenführers aus Giesen (20 Punkte) und dem Verfolger aus Clausthal (19 Punkte).

Nach einstündiger gestaffelter Anfahrt mit einer gescheiterten Mission "Waking Private Homann" aka "Finding Robert" aber trotzdem 2 unterstützenden und sogar fotografierenden Fans im Schlepptau war zunächst die Leitung des Spiels Giesen gegen Münden angesagt, das für alle überraschend 3:2 an die weitangereisten Mündener ging. Glückwunsch nochmal von unserer Seite. Über eine Mail des Staffelleiters zu diesem Spieltag ist übrigens bis dato nichts bekannt.

Für den USC war damit also die Chance da mit einem Spiel weniger die Tabellenführung zu übernehmen. Alles was es brauchte war ein 3:1 oder 3:0 gegen Giesen. Aufmerksame Leser wissen jetzt schon, dass dies leider nicht gelungen ist. Mit der üblichen "die sind doch schon müde"-Einstellung wurde dann auch prompt der erste Satz verloren. Mit leicht verbesserten Pässen und dadurch etwas mehr Variation im Angriff ging der zweite Satz deutlich mit 25:15 an den USC. Die Freude währte nicht lange, denn im dritten Satz stellten sich wieder mehr Fehler ein, weshalb das 3:1 für den USC nicht mehr möglich war. Neues Ziel war also: den Abstand nicht größer werden lassen, das Ding in 5 Sätzen gewinnen. Für diese Mission wurden alle Register gezogen: Marcel stellte statt Florian und Pässe kamen zum Steller statt irgendwo in die Halle. Entsprechend deutlich wurde der Satzausgeich eingefahren: 25:12 für den USC! Im letzten Satz musste "nur" der Trend fortgeführt werden. Es gab an diesem Tag die statistische Anomalie, dass nur die Mannschaft einen Satz gewinnen konnte, die links vom Schreibertisch den jeweiligen Satz begonnen hatte. Entsprechend war unser Kapitän Alex instruiert und schlug bei der Platzwahl nicht nur die richtige Seite, sndern auch noch die Angabe raus! Letztlich wurde es doch noch spannend, aber der Trend hatte bestand: Mit 17:15 ging der fünfte Satz an den USC, der damit auf Platz zwei der Tabelle bleibt, allerdings mit einem Spiel und nur einem Punkt weniger als Giesen.

Die Rubrik "Bilder" enthält nun auch einige Kamera- und Objektivtests. Hier als eine kleine Kostprobe ein Beispiel für den erfolgreichen Block.


Nächste Woche geht es gleich weiter mit der Mission "Durchmarsch". Samstag um 15 Uhr im Schulzentrum Bad Salzdetfurth geht es gegen die VSG Düngen/Holle/Bodenburg, die im Hinspiel in Clausthal mit 3:2 bezwungen wurde. Besondere Beachtung sollte bei diesem Auswärtsspiel erneut das Thema Pässe finden. Reisewillige Unterstützer sind wie immer gerne gesehen, Tribünenplätze reichlich vorhanden.

Goslar 2.0

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Es gibt einfach Tage, an denen nichts, aber auch gar nichts so läuft, wie man sich das vorstellt. Da sich garantiert niemand der anwesenden Spieler des USC an das letzte Wochenende erinnern will, soll hier an dieser Stelle die Verbindung zu einem vergangenen, unvergesslichen Höhepunkt geknüpft werden. 

Vergangene Saison, Mitte der Rückrunde war der USC zu Gast bei den Lieblings-Testspielgegnern aus Goslar. In der Hinrunde ein einfaches, schnell entschiedenes Spiel zugunsten des USC. In Testspielen nie ein wirkliches Problem. An diesem Tag ein unsägliches 0:3, bei dem ausnahmslos jeder unter seinen Möglichkeiten spielte. Begünstigt, wie sollte es anders sein, durch mangelnde Tiefe auf der Bank und damit fehlende neue Impulse wurden an diesem Tag die Direktaufstiegspläne beerdigt.

Kommen wir zu diesem Jahr. Mitte der Rückrunde. Gerade gegen den Tabellenführer ein 3:2 erkämpft. Mit einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand, also mit einem Sieg Tabellenführer. Nächstes Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Sichere 3 Punkte, scheinbar. Typischer Fall von "Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst." (Oder andere passende deutsche Sprichwörter mit gelobten Tagen, Übermut, etc.)
Gutgelaunt und unterbesetzt (ein Mittelangreifer im Heimaturlaub, ein zweiter mit Phantomschmerz im Knie, Ausfälle aus nicht planbaren Gründen nicht zu vergessen), ging's zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Bad Salzdetfurth. Nach lockerem Aufwärmprogramm und kurzer taktischer Besprechung war der erste Satz auch schon verloren. Zu locker war die Einstellung, oder wie der Herr mit dem Knie das ausdrückte: "Düngen wollte das einfach mehr!" Besonders erwähnenswert war die Abwesenheit des Blocks, das mangelhafte Verschieben in der Abwehr, die unglaubliche Anzahl an Handfehlern beim Steller und Daniels Abwehrversuche, die eher an Ausdruckstanz erinnerten. Sogar Kevin, der bisher eine starke Saison als Libero abgeliefert hat, schickte sein Alter Ego Steffen aufs Feld.

Nach einem "jetzt aber!" fing der zweite Satz zumindest besser an. Die Rückbesinnung auf die Tugenden aus Satz eins ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Trotzdem konnte der Satz über viel Kampf (und ein wenig Glück) offener gestaltet werden. Die mangelnde Konzentration, fehlende Orientierung an den Gegenspielern und mehr Ausdruckstanz, sowie vollkommen überflüssige Angabenfehler und -geschenke sorgten letztendlich doch noch für ein 24:26.

Im dritten Satz sollte ein Wechsel auf der Stellerposition mehr Möglichkeiten zur Reaktion von der Bank aus geben. Das tatsächlich einzige, was damit erreicht wurde, war ein Ausraster des neuen Stellers, der sich dabei wie sein Ex-Trainer vorkam und seine Liebe für Mittelangreifer neu entdeckt hat. Katastrophal wie der erste Satz, nur mit Handfehlern diesmal bei geretteten zweiten Bällen, ging der Satz verloren.

Glücklicherweise hörte der Spaß damit nicht auf, denn es gab ja noch ein Spiel zu pfeifen. Das Duell zwischen Echte und Düngen, auch bekannt als Letzter gegen Vorletzter, ging über 5 Sätze, hatte diverse Diskussionen mit dem Schiedsgericht, eingetragene Proteste wegen Textilvergehen, aufgebrachte Spieler und Zuschauer. Eigentlich alles, was man sich von einem Spitzenspiel erwarten darf. Inwiefern es ein Nachspiel haben wird, zeigt sich wohl im Laufe der Woche.

Um dem Ganzen dann noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen ging auch noch einer der mitgebrachten 6 Bälle verloren. Gebrauchtes Wochenende auf der ganzen Linie.

Um dem Trend entgegenzuwirken wäre eine deutlich gesteigerte Trainingsbeteiligung begrüßenswert. Aus gut unterrichteten Quellen wurde bereits berichtet, dass das Wort "Straftraining" nicht die Überschrift der kommenden Woche ist, sondern viel mehr "Ball über die Schnur mal anders - Volleyball für Anfänger".

Nochmal zurück zu den Parallelen zur letzten Saison: Der USC wurde am Ende Vierter der Bezirksliga und durfte die Relegation zur Landesliga spielen. Ist das auch zu wiederholen? Natürlich mit anderen Ligen ;)

 

Vorrunde Landespokal Mixed

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Erstmal allen Mitgliedern, Fans und Freunden des USC ein frohes und gesundes neues Jahr 2014.

Besser spät als nie.

Am 8.12. des vergangenen Jahres fand in der Dreifachhalle zu Clausthal eines von zwei Vorrundenturnieren für den zweiten Landespokal Mixed des NVV statt.
Bereits 2012 richtete der USC selbst aus, verpasste aber die Teilnahme an der Endrunde knapp. Daran sollte dieses Jahr gearbeitet werden.

Wie im Jahr davor traten 5 Teams an sich für das Endrundenturnier am 2. März in Wennigsen zu qualifizieren. Neben dem USC waren das der SFC Harz-Weser, der TSV Wennigsen, die SV Groß-Ellershausen I und die Vorjahres-Landespokalsieger SV Eintracht Hannover.

Tatsächlich konnte das Team des USC sich als Turniersieger für die Endrunde qualifizieren, auch wenn es durch einige Anlaufschwierigkeiten und aus der Saison bekannte Überheblichkeiten am Schluss knapper wurde als es hätte sein müssen. Als Ausgleich für den kurzen Bericht gibt es noch ein Foto der Teilnehmer und einen Verweis auf die komplette Bildergalerie in der Rubrik "Bilder".

   

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