Punkteteilung für Fortgeschrittene

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Nach dem unrühmlichen Ausflug in die "fremde" Halle der Realschule Clausthal kam es am Nikolaussamstag zum dritten Heimspiel der Saison, endlich wieder in der gewohnten Dreifachhalle. Der Rahmen war also wie geschaffen für Wiedergutmachung des desaströsen Auftritts wenige Wochen zuvor. Zu Gast waren diesmal Grün-Weiß Vallstedt, alte Bekannte aus der letzten Saison (zumindest teilweise), und die Oberligaabsteiger der TuSpo Weende. Psychisch zusätzlich gestärkt durch den Auswärtserfolg in Wolfenbüttel trat der USC mit breiter Brust in Bestbesetzung an.

Im ersten Satz gegen die Vallstedter gab es dann doch leichte Anlaufschwierigkeiten. Zwar wusste man Stärken und Schwächen der Gegner genau einzuschätzen, aber vor allem die Mittelangreifer blieben einen Tick unter ihrem gewohnten Spieltagsniveau. Nach dem 23:25 Verlust des ersten Satzes war man dann aber zumindest ein wenig besser aufeinander abgestimmt, so dass Satz zwei und drei mit 25:16 bzw. 25:22 an den USC gingen. Im vierten Satz sollte eigentlich die schnelle Entscheidung gesucht werden, aber eigene Flüchtigkeitsfehler und ein letztes Zucken des Gegners verhinderten den Verbleib aller drei Punkte in Clausthal. Nach dem 21:25 im vierten Satz musste als der Entscheidungssatz die Aufteilung der drei Punkte regeln. Mit einem unnötig knappen 15:13 sicherte sich der USC zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt, wobei die Leistung gegen tabellarisch deutlich besser gestellte Teams Hoffnung macht für die Rückrunde.

Den Sieg im Rücken ging es gegen die Mannschaft der TuSpo Weende. Durch eine gute Mannschaftsleistung war der erste Satz schnell mit 25:21 für den USC entschieden. Es schien wieder zu laufen. Leider blieb es beim Schein: 14:25 und 18:25 wurden die Sätze zwei und drei verloren, hauptsächlich wieder auf Grund von Konzentrations- und Abstimmungsproblemen. Nicht unerheblich war auch der körperliche Einsatz von Daniel, der seinen Daumen mit einem Druckmesser verwechselte, aber den Punkt für den USC sicherte. Im anschließenden überschwänglichen Jubel, der von außen vielleicht auch nach schmerzinduziertem Gehopse aussah, machte dann sein Schienbein noch Bekanntschaft mit einer ungewöhnlich platzierten Bank. Im vierten Satz wusste der USC dann die Blaupause des ersten Spiels zu lesen und bäumte sich noch ein letztes Mal auf. 25:23 sicherte man sich den Satz und zumindest den einen Punkt. Mehr wurde es leider nicht, da im insgesamt zehnten Satz des Spieltages dann endgültig die Luft raus war. 15:7 ging dieser an die TuSpo, womit der Spieltag dann zwar kein voller Erfolg für den USC war, aber doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem letzten Spiel dieses Jahres weiter. Gegen die erste Mannschaft des VfL Wolfsburg geht es in Minimalbesetzung um einen ordentlichen Abschluss des Spieljahres.

   

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