Landespokal Mixed Endrunde 2013/14

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Nach dem Vorrundentriumph in Clausthal im Dezember des vergangenen Jahres stand am vergangenen Wochenende das Endrundenturnier in Wennigsen an.

Von den acht am Vorrundentunier beteiligten Spielern blieben für dieses Turnier allerdings nur noch fünf übrig, Verena, Nadine, Kevin, Dirk und Florian, die durch Marcel verstärkt wurden um überhaupt spielfähig zu sein. Wobei die Spielfähigkeit zuerst noch diskutiert werden musste. Die beiden "Senioren" (also die Ü30) des Teams begannen das Turnier in einem eher angeschlagenen Zustand. 100 km fährt man allerdings nicht ohne Grund, also hieß es auf die Zähne beißen, Spaß haben und durch!

Der erste Satz führte dann aber erstmal zu einer leichten Ernüchterung. Mit 25:11 ging der erste Satz an die TuS Speyerberg, nahezu ohne Gegenwehr unsererseits. Nach der Aufwärmphase gelang dann aber der Weg zurück ins Turnier, so dass der zweite Satz mit 25:21 gewonnen werden konnte. 1:1 also nach Sätzen im ersten Spiel. Spiel zwei gegen Groß Ellershausen war relativ schnell mit 2:0 gewonnen, so dass das letzte Gruppenspiel über Platz eins oder zwei entscheiden sollte. Die Chance aufs Finale war aber so oder so noch da! Die willkommene Pause diente auch der Auffüllung der Koffeinvorräte, was der allgemeinen Stimmung einen weiteren Schub verpasste. Die Tatsache, dass Groß Ellershausen ebenfalls gegen TuS Speyerberg keinen Stich sah, konnte daran auch nichts ändern. So ging's dann eben im Überkreuzvergleich schon gegen den Vorjahressieger und bekannten Gegner Eintracht Hannover.

Im ersten Satz hatten wir zwar Spaß, das Glück aber nicht auf unserer Seite und mussten ihn leider abgeben. Wurde die Aussage, dass bei dem Spaß unbedingt ein Entscheidungssatz gespielt werden muss noch vom Gegner belächelt, wich dieses Lächeln schnell etwas frustierteren Blicken, als der Satzausgleich dann tatsächlich gelang. Leider konnte im dritten Satz nur bis zum Seitenwechsel das hohe Niveau des zweiten Satzes gehalten werden. Durch die resultierende 2:1 Niederlage ging's also ins Spiel um Platz 3 gegen die Gastgeber aus Wennigsen.

Direkt mit guter Laune auf's Feld kommend gelang auch ein mustergültiger Start-Ziel-Sieg mit 2:0 nach Sätzen. Im Finale der beiden Mannschaften, gegen die wir Sätze abgegeben hatten, setze sich Speyerberg durch. Waren wir dann doch das Zünglein an der Waage, indem wir die Eintracht müde gespielt haben? Darüber sollen sich dereinst die Geschichtsschreber streiten. Wir freuen uns auf jeden Fall über den dritten Platz und trauern jetzt schon, dass wir im Falle des Aufsteigs im nächsten Jahr leider nicht mehr an diesem Turnier teilnehmen können.

Vielen Dank nochmal an unser großartiges Team: den wohl einzigen Diagonalibero Niedersachsens, die beiden angreifenden Steller, die stellende Angreiferin, die angreifende Angeiferin und Mr. Finalgon. Es hat so richtig Spaß gemacht!

Bilder unseres Erfolgs werden nachgereicht, da wir von externen Quellen abhängen. Waren mal wieder nur Flaschen auf der Bank.

Alles wieder offen

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Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison kam es zum Aufeinandertreffen mit dem härtesten Gegner aus der Saison 2012/2013: der SG Echte/Kalefeld. Die Entwicklungen beider Teams hätten nicht unterschiedlicher verlaufen können. Während Echt letztes Jahr den Aufstieg direkt klarmachte, mussten wir über die Relegation. Während wir mit Alex und Tobi starke Neuzugänge bekamen, brachen bei Echte wichtige Spieler weg. Während wir um die Meisterschaft mitspielen, stellte sich bei Echte die Frage, ob Direktabstieg oder Relegation am Saisonende stehen werden.

Für Echte war es das letzte Heimspiel der Saison, für uns das letzte Auswärtsspiel. Die erste Partie war nicht ohne Brisanz, ging es doch zwischen Echte und den Gästen aus Pöhlde um die Frage direkter Abstieg oder Relegationsspiel. Mit einem 3:0 für Echte wurde dies zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Pöhlde, die mit vielen starken Jugendspielern aufliefen, werden in dieser Form im nächsten Jahr sicher in der Bezirksliga oben mitmischen.

Ungewohnt war es schon, sich 45 Minuten für ein Spiel warmmachen zu können. Trotzdem ließ die Mannschaft sich nicht verwirren und ging konzentriert in den ersten Satz. Durch (bei fast allen- hallo Daniel) sicherere Angaben, einen starken Angriff und die bisher beste Saisonleistung unseres Stellers Marcel war das 25:18 für den USC schnell eingetütet. Da die Nachricht, dass eine gutes Pferd immer so hoch springen soll, wie es kann, nicht nur wie es muss, noch nicht bei uns angekommen ist, wurde der zweite Satz ein wenig knapper gestaltet. Nur noch 25:21 hieß es am Ende, da sich der Gegner nun immer besser auf die Angriffe und den Block des USC einstellen konnte. Im dritten Satz war dann erstmal die Luft raus. Der Rückstand auf die Mannschaft aus Echte betrug zwischenzeitlich 5 Punkte, schon zur Mitte des Satzes waren alle Auszeiten genommen und die Bank war alles andere als tief. Es gelang zwar noch, sich auf 23:25 heranzukämpfen, aber der vierte Satz musste jetzt gewonnen werden um zumindest den zweiten Platz abzusichern. Natürlich spielt es einem in die Karten, wenn beim Gegner Ermüdungserscheinungen zu beobachten sind. Trotzdem war auch im Spiel der Clausthaler wieder mehr Struktur zu erkennen, so dass der vierte Satz mit 25:18 gewonnen wurde und damit 3 Punkte nach Clausthal gingen.

Die Mannschaft hatte alles gegeben und wartete entsprechend gespannt auf die Ergebnisse aus Düngen (gegen Giesen) und Echte (Vallstedt gegen Weende, den Tabellendritten). Ein bisschen fühlte man sich dann schon wie der FC Bayern, als die Ergebnisse eintrafen und beide Konkurrenten Punkte gelassen haben. Giesen verlor sogar 0:3 gegen Düngen (was dem einen oder anderen USC Spieler bekannt vorkommen könnte).

Das ursprüngliche Saisonziel "Klassenerhalt" ist somit weit übertroffen, denn bereits jetzt ist klar: Der zweite Platz ist dem USC nicht mehr zu nehmen! Aber es kommt noch viel besser! Durch die Ergebnisse des letzten Spieltags liegt der USC 2 Punkte vor Giesen und kann im Heimspiel gegen Weende und Münden die Meisterschaft aus eigener Kraft einfahren! Als Aufsteiger! Es wird zwar einen eigenen Post auch geben, aber trotzdem auch hier die Ankündigung/Aufforderung/Bitte: Am 8.3. wird in der DFH in der Berliner Straße in Clausthal ein Fernduell um die Meisterschaft der Landesliga 7 ausgetragen. Unterstützung durch Fans hilft da natürlich ungemein. Also kommt zuschauen, feuert uns an und feiert mit uns, egal wie's ausgeht!

Simon Hahn gewinnt Bronzemedaille bei Europäischer Hochschulmeisterschaft

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Unser Abteilungsleiter Simon Hahn hat sich bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft im Taekwondo in Moskau die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 87kg erkämpft.

Simon Hahn (zweiter von rechts) erhielt bei der Siegerehrung in Moskau die Brinzemedaille

Ein ausführlicher Bericht ist im Newsarchiv der TU-Clausthal zu finden.

Warmspielen in 4 Sätzen

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Seit vergangenem Samstag wird für den USC das Einspielen vor einem Punktspiel auf ein Minimum reduziert.

Zum wegen des anschließenden Spiels der Drittligamannschaft sehr frühen Termin in Vechelde gegen Vallstedt traf die Mannschaft, bis auf den separat angereisten Tobi, erst pünktlich zum Spielbeginn ein. Freundlicherweise zeigten sich Gegner wie Schiedsgericht kulant und gewährten 20 Minuten Aufschub.

Der erste Satz musste also zum weiteren Aufwärmen und Einspielen herhalten. Um dies auch bestmöglich ausnutzen zu können, zieht man einen solchen Satz natürlich (unnötig) in die Länge. Erst nach einigem Hin und Her ging der Satz mit 28:26 an den USC. Dumm nur, dass ein ordentliches, langes Einspielen auch müde machen kann. So zu sehen im zweiten Satz, der nicht ganz so erfolgreich gestaltet werden konnte. Durch viele Eigenfehler, hauptsächlich hervorgerufen durch Unkonzentriertheiten, verweigerte Blocks und kopflose Aktionen generell ging der Satz mit 25:19 an Vallstedt. Auf der Bank regte sich dementsprechend ein wenig Unmut ob der mangelnden "Geilheit" auf die drei Punkte. Durch gezieltes Coaching, das diese Woche im Training übrigens im Seminar "Was ist ein Hauptangreifer und warum soll ich gerade ihn blocken?" gipfeln wird, wurde versucht der Entwicklung entgegenzuwirken. Zumindest für den dritten Satz auch mit Erfolg. Etwas konzentrierter, mit einem Hauch mehr Biss war das alles schon zu viel für die Gegner. Mit nur 18 Punkten gewinnt man nun mal keinen Satz. Erst recht nicht, wenn der USC dann schon 25 hat.

Im vierten Satz spielten wir dann, wie Tobi das so schön bemerkte, "Eins, Zwei oder Drei". Maarten weiß bis heute nicht, ob er richtig stand, da das Licht sich weigerte aus- und dann wieder anzugehen. Allerdings spielten wir es auch insofern, dass der Gewinn dieses Satzes drei, ein fünfter Satz zwei oder nur einen Punkt bedeutet hätte. Nervlich gesehen wurde die dankbare Lösung der drei Punkte gewählt, nachdem der Satz, denkbar knapp, mit 25:23 gewonnen werden konnte.

Weitere Lehren aus diesem Spiel sind, dass es nicht reicht seinen Namen zu tanzen um einen Block oder Angriff zu sichern und dass Steffen/Kevin auch nicht lauter grunzt als er redet.

Tabellarisch wird es langsam wieder interessant. Der USC liegt weiter auf Platz zwei der Tabelle mit 24 Punkten aus 11 Spielen. Beide direkten Nachbarn, die auf Platz eins liegenden Giesener (25/11) und die auf Platz drei liegenden Weender (21/12), gewannen ihr Auswärtsspiel in Pöhlde klar mit 0:3. Ziel für die letzten 3 Saisonspiele sollten also mindestens 4 Punkte sein um den Relegationsplatz halten zu können. Besser noch 9 Punkte, auf einen Ausrutscher der Giesener hoffen und am 8.3. beim letzten Heimspiel gegen Weende und Münden nicht nur die Möglichkeit des Aufstiegs feiern ;)

Goslar 2.0

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Es gibt einfach Tage, an denen nichts, aber auch gar nichts so läuft, wie man sich das vorstellt. Da sich garantiert niemand der anwesenden Spieler des USC an das letzte Wochenende erinnern will, soll hier an dieser Stelle die Verbindung zu einem vergangenen, unvergesslichen Höhepunkt geknüpft werden. 

Vergangene Saison, Mitte der Rückrunde war der USC zu Gast bei den Lieblings-Testspielgegnern aus Goslar. In der Hinrunde ein einfaches, schnell entschiedenes Spiel zugunsten des USC. In Testspielen nie ein wirkliches Problem. An diesem Tag ein unsägliches 0:3, bei dem ausnahmslos jeder unter seinen Möglichkeiten spielte. Begünstigt, wie sollte es anders sein, durch mangelnde Tiefe auf der Bank und damit fehlende neue Impulse wurden an diesem Tag die Direktaufstiegspläne beerdigt.

Kommen wir zu diesem Jahr. Mitte der Rückrunde. Gerade gegen den Tabellenführer ein 3:2 erkämpft. Mit einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand, also mit einem Sieg Tabellenführer. Nächstes Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Sichere 3 Punkte, scheinbar. Typischer Fall von "Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst." (Oder andere passende deutsche Sprichwörter mit gelobten Tagen, Übermut, etc.)
Gutgelaunt und unterbesetzt (ein Mittelangreifer im Heimaturlaub, ein zweiter mit Phantomschmerz im Knie, Ausfälle aus nicht planbaren Gründen nicht zu vergessen), ging's zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Bad Salzdetfurth. Nach lockerem Aufwärmprogramm und kurzer taktischer Besprechung war der erste Satz auch schon verloren. Zu locker war die Einstellung, oder wie der Herr mit dem Knie das ausdrückte: "Düngen wollte das einfach mehr!" Besonders erwähnenswert war die Abwesenheit des Blocks, das mangelhafte Verschieben in der Abwehr, die unglaubliche Anzahl an Handfehlern beim Steller und Daniels Abwehrversuche, die eher an Ausdruckstanz erinnerten. Sogar Kevin, der bisher eine starke Saison als Libero abgeliefert hat, schickte sein Alter Ego Steffen aufs Feld.

Nach einem "jetzt aber!" fing der zweite Satz zumindest besser an. Die Rückbesinnung auf die Tugenden aus Satz eins ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Trotzdem konnte der Satz über viel Kampf (und ein wenig Glück) offener gestaltet werden. Die mangelnde Konzentration, fehlende Orientierung an den Gegenspielern und mehr Ausdruckstanz, sowie vollkommen überflüssige Angabenfehler und -geschenke sorgten letztendlich doch noch für ein 24:26.

Im dritten Satz sollte ein Wechsel auf der Stellerposition mehr Möglichkeiten zur Reaktion von der Bank aus geben. Das tatsächlich einzige, was damit erreicht wurde, war ein Ausraster des neuen Stellers, der sich dabei wie sein Ex-Trainer vorkam und seine Liebe für Mittelangreifer neu entdeckt hat. Katastrophal wie der erste Satz, nur mit Handfehlern diesmal bei geretteten zweiten Bällen, ging der Satz verloren.

Glücklicherweise hörte der Spaß damit nicht auf, denn es gab ja noch ein Spiel zu pfeifen. Das Duell zwischen Echte und Düngen, auch bekannt als Letzter gegen Vorletzter, ging über 5 Sätze, hatte diverse Diskussionen mit dem Schiedsgericht, eingetragene Proteste wegen Textilvergehen, aufgebrachte Spieler und Zuschauer. Eigentlich alles, was man sich von einem Spitzenspiel erwarten darf. Inwiefern es ein Nachspiel haben wird, zeigt sich wohl im Laufe der Woche.

Um dem Ganzen dann noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen ging auch noch einer der mitgebrachten 6 Bälle verloren. Gebrauchtes Wochenende auf der ganzen Linie.

Um dem Trend entgegenzuwirken wäre eine deutlich gesteigerte Trainingsbeteiligung begrüßenswert. Aus gut unterrichteten Quellen wurde bereits berichtet, dass das Wort "Straftraining" nicht die Überschrift der kommenden Woche ist, sondern viel mehr "Ball über die Schnur mal anders - Volleyball für Anfänger".

Nochmal zurück zu den Parallelen zur letzten Saison: Der USC wurde am Ende Vierter der Bezirksliga und durfte die Relegation zur Landesliga spielen. Ist das auch zu wiederholen? Natürlich mit anderen Ligen ;)

 

   

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